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Freilandmuseum Lehde
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Deko FREILICHTMUSEUM LEHDE

1882 wurde der Spreewald durch den Lübbenauer Lehrer und Stadtchronisten Paul Fahlisch für den Fremdenverkehr erschlossen. Das Dorf Lehde sollte nicht nur unter Denkmalschutz gestellt, sondern außerdem den Status eines Freilichtmuseums erhalten. Proteste von Einwohnern, die nicht als "lebendiges Museumsinventar" gelten wollten, verhinderten diesen Schritt.

1955 wurde ein verfallenes Wohnstallhaus durch den damaligen Museumsleiter, Dipl. phil. Gerhard Krüger und mit Hilfe der staatlichen Denkmalpflegebehörde, wieder aufgebaut. In diesem Gebäude befindet sich seit Mai 1957 das Mobiliar des "Spreewaldzimmers". Das "Spreewaldzimmer" ist eine original eingerichtete Bauernstube aus der Zeit um 1850.

Freilandmuseum Lehde

Diese Stube diente meist drei Generationen als Wohn-, Eß- und Schlafraum. Im Winter wurde hier zusätzlich gekocht und gearbeitet.

In dem Familienbett schliefen meist drei Generationen; das ältere Bauernehepaar mit ihren Kindern und Kindeskindern. Im großen Bett verbrachten die erwachsenen Familienmitglieder die Nacht, die kleineren Kinder schliefen im unteren Teil des Familienbettes. Dieser konnte herausgezogen werden. Für das Kleinstkind stand meist eine selbstgebaute Wiege neben dem Familienbett.

Die größeren Kinder besaßen oft nur eine einfache Bettstelle auf dem Dachboden.

In der Tenne befanden sich unter anderem Arbeitsgeräte aus dem landwirtschaftlichen Bereich.

Freilandmuseum Lehde

Mit dem Wiederaufbau des Wohnstallhauses wurde der Grundstein für das heutige Freilichtmuseum Lehde gelegt.

Schon der im Jahre 1899 gegründete Museumsverein stellte sich die Aufgabe, das materielle Volksgut des Spreewaldes zu sammeln und somit für die Nachwelt zu erhalten.

Info

Freilandmuseum Lehde
An der Giglitza
03222 Lübbenau (Spreewald) / OT Lehde

Tel.: 03542/24 72

 

Freilandmuseum Lehde

Freilandmuseum Lehde

Freilandmuseum Lehde

 

Anfahrt:

Sie erreichen Lehde über die A13 von Berlin bis AS Lübbenau über die A15 von Cottbus und über die A13 von Dresden (ab Dreieck Spreewald).

© Text und Fotos: Sylvia Wentzlau

 

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